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 Betreff des Beitrags: Re: Wo geht ihr so hin?
BeitragVerfasst: 23. Jul 2009, 02:09 
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Beiträge: 57
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Hallo Pablo,

darf ich Dich bitten, Deinen Ton etwas zu ueberdenken?
Auf Attacken verbaler Art moechten wir hier doch verzichten.
Das Portal hier heisst: LatinoFREUNDE Portal..

Bitte halte Dich daran!

Besten Dank!



Saludos
Peter

Mi galería de fotos y weblog / Peter's servicios IT, C.A. / US Hosting


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 Betreff des Beitrags: Re: Wo geht ihr so hin?
BeitragVerfasst: 23. Jul 2009, 02:27 
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verwechselung, rasta, das war etti, mit dem sozialschmarotzer

ettinlord hat geschrieben:

Und somit bist Du dann eben ein Sozialschmarotzer


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 Betreff des Beitrags: Re: Wo geht ihr so hin?
BeitragVerfasst: 23. Jul 2009, 03:23 
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Beiträge: 24
Pablo, abgesehen davon Deine Antwort völlig Off-Topic war, weil es nichts damit zu hat, ob man aus der ehemaligen DDR kommt oder nicht, zumal ich meinen Grundwehrdienst bereits zu Zeiten des vereinigten Deutschlands gemacht habe.

Zum anderen eine pure Attacke gegen mich, weil bitte was soll die Aussage: ".... gerade ich mich melde.."?

Ich habe meinen Dienst für DE getan, und in den "paar" Jahren in denen ich als Steuerzahler gelte, mehr als nur der Durchschnitt an Vater Staat abgeführt. Somit wird hier also auch "mein" Geld verpulvert, für nix.
Ich könnte sogar noch einen Schritt weiter gehen. Ich bezahle in DE Steuern, obwohl ich nichtmal in DE wohne!
Ich habe meinen eigenen "Spendenfond", in den ich selbst jeden Monat 100 Euro reinwerfe, und aus diesem Fond heraus tatsächliche Hilfsarbeit leiste. Kannst Du das von Dir sagen?

Um es für Dumme zu erklären:

wikipedia hat geschrieben:
Parasitismus (Schmarotzertum) im engeren Sinne bezeichnet den Nahrungserwerb aus einem anderen Organismus. Dieser auch als Wirt bezeichnete Organismus wird geschädigt, aber entweder gar nicht oder erst zu einem späteren Zeitpunkt getötet.

Im weiteren Sinne kann Parasitismus als eine Steigerung der Fitness des Parasiten bei gleichzeitiger Verminderung der Fitness des Wirtes verstanden werden.


Es gibt mehr als genug Projekte (auch im Ausland), wo man etwas sinnvolles tun kann als FSJ'ler. Da sind sogar ein Haufen dabei, die vom Staat komplett finanziert werden.
Das sagte ich bereits, nur dafür hat sich jemand, der bei ICJA & co einsteigt nicht qualifiziert. Da ist es natürlich schon schön, das man sich noch mit ICJA vorm Wehrdienst drücken kann:

ICJA hat geschrieben:

Allgemeine persönliche Teilnahmevoraussetzungen:

* Interesse an der gesellschaftlichen Situation und dem alltäglichen Leben in anderen Ländern
* Formale Qualifikationen, z.B. gute Zeugnisse oder bestimmte Ausbildungen werden ausdrücklich nicht erwartet (das heißt jedoch nicht, dass in Schule und Studium erworbene Kenntnisse und berufliche Erfahrungen nicht sinnvoll eingesetzt werden können)
* Offenheit, Flexibilität, Eigeninitiative
* Die Bereitschaft, eigene Lebensanschauungen und Vorstellungen in Frage zu stellen.



Wa macht man da tolles? Wenn ich an Moritz's Blog denke, saufen reisen, party , saufen ......

Und nun?

Pablo, Du möchtest mir also sagen, das der Deutsche Staat einen Gewinn darin sieht, jemanden dafür zu bezahlen, nach irgendwo zu fliegen und Party zu machen?

Sicher ist es eine Lücke im System, das der Staat sowas unterstützt, und ich kann auch verstehen das es Leute gibt, die diese Lücke AUSNUTZEN (muss ich Dir das Wort auch noch definieren?), das sagte ich ja bereits früher schon, nur müssen diese Leute damit auch genauso das Wort Schmarotzer akzeptieren.


@Pablo persönlich:

Du hast im "Telefonieren nach Peru" - Thread schon nicht richtig lesen können oder nicht richtig lesen wollen. Vielleicht verstehst Du auch meine Schreibweise einfach nicht, kann ja sein, nur eins sage ich Dir:

Machst Du mich nocheinmal so von der Seite an, gibts dann auch die entsprechende Antwort! Ich habe nichts, rein garnichts gegen eine gute Diskussion, gerne, jederzeit, jedes Thema, aber nicht auf die Art wie Du es tust...


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 Betreff des Beitrags: Re: Wo geht ihr so hin?
BeitragVerfasst: 23. Jul 2009, 04:22 
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Beiträge: 11
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sebastian hat geschrieben:
Und ganz ehrlich: Was ist denn daran besser völlig unausgebildet 9 Monate, in einem Krankenhaus für (mehr) Geld zu arbeiten?


eben, basti, so seh ich das auch.

mein sohn hat - leider - genau das gemacht! und krankenwagen hat er gefahren wie ein irrer, und jeden tag mit blaulicht seinen hals riskiert.

da waere es mir schon lieber gewesen, er haette sein fsj stattdessen im ausland gemacht.

na gut, dann waeren dann welche wie etti gekommen, und haetten ihn als sozialschmarotzer beschimpft (siehe beispiel von etti weiter oben).

aber mit solchen anwuerfen haette er doch leben koennen, so leute gibts immer mal wieder...


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 Betreff des Beitrags: Re: Wo geht ihr so hin?
BeitragVerfasst: 23. Jul 2009, 10:20 
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Beiträge: 15
Na endlich gibts mal wieder ne ordentliche diskussion :runzel:

ettinlord hat geschrieben:
Das genau ist der Punkt, Du bekommst vom Staat einen Zuschuss für etwas, was eigentlich zu nichts gut ist.
Während der Sozialdienst, solltest Du nicht zur Bundeswehr gehen, in Deutschland fest im System integriert ist (es sind ganze Strukturen in den verschiedensten Bereichen auf Basis des Szialdienstes aufgebaut) und Du dafür dementsprechend auch Dein Geld bekommst, kostet Du den Staat nur Geld ohne einen Nutzen zu bringen, wenn Du Dein FSJ im Ausland machst.



Also erstmal gibt es (meiner Meinung nach) einen Unterschied zwischen "realem" Nutzen und historischer Tradition ("im System fest integriert").
Nur weil es den Grundwehrdienst schon hunderte Jahre gibt, muss daraus noch lange kein realer Nutzen erwachsen.
Und glaube auch, dass der Zivildienst eher eine Ausweichmöglichkeit für Kriegsverweigerer war, anstatt aus einem objektiven Bedürfnis bzw. Nutzen entsprungen zu seien.

ettinlord hat geschrieben:
Wenn Du Deinen Grundwehrdienst bei der Bundeswehr machst, hilfst Du mit, den "Laden" am laufen zu halten. Irgendeine Tätigkeit bekommst Du nach der Grundausbildung zugewiesen, und wenn Du nur ein T6-Kaffeekocher bist, der dem Kompanieführer die Briefe sortiert.


Was ich dabei dem Steuerzahler zurückgebe, verstehe ich immer noch nicht.

Desweiteren postulierst du einfach, dass das FSJ im Ausland kein Nutzen hat. Ich glaube ein unausgebildeter FSJ'ler kann in einem Kinderheim in Niceragua oder in einem Menschenrechtsbüro in Kolumbien genauso helfen, wie ein unausgebildeter Zivi in einem Krankehaus in Baden-Würtenberg oder einem Schwimmbad in Meck-Pomm.
Der Unterschied ist einzig allein, dass die Hilfe (ob sie nun sehr effektiv ist oder nicht) den Menschen in der sog. Dritten Welt zugute kommt und nicht nur "Deutschen". Und das zum Anstoß zu nehmen, fände ich ziemlich egoistisch...

Und allen FSJ'lern im Ausland pauschal vorzuwerfen, sie würden nur feiern und es sich gut gehen lassen, anstatt zu arbeiten oder beim Bund im Dreck rumzukriechen, halte ich auch für übezogen. Schließlich kann man auch während seines Zivi's in Deutschland viel feiern.

ettinlord hat geschrieben:
Ich würde es noch einsehen, wenn Du Dich in einem Kinderdorf meldest (wo der Dienst normal komplett "gesponsert" wird), Du denen sagst: "... Hier Freunde, ich möchte mein FSJ bei euch machen, ich zahle auch meinen Teil dazu, müsste ich bei ICJA & co ja auch..."


Und wo liegt der Unterschied? Bei den gängigen Organisationen die FSJler versenden arbeitet man auch in solchen sozialen Einrichtungen.


ettinlord hat geschrieben:
Sicher ist es eine Lücke im System, das der Staat sowas unterstützt, und ich kann auch verstehen das es Leute gibt, die diese Lücke AUSNUTZEN (muss ich Dir das Wort auch noch definieren?), das sagte ich ja bereits früher schon, nur müssen diese Leute damit auch genauso das Wort Schmarotzer akzeptieren.


Und was ist dabei der Unterschied zwischen NUTZEN und AUSNUTZEN? Kann man dieses Angebot, was der Staat (meiner Meinung auch nicht ganz uneigenützig) macht, überhaupt annehemen, oder automatisch auf Kosten dieses Staates zu leben? :denk:



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 Betreff des Beitrags: Re: Wo geht ihr so hin?
BeitragVerfasst: 24. Jul 2009, 13:17 
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Registriert: 05.07.2009
Beiträge: 24
sebastian hat geschrieben:
Na endlich gibts mal wieder ne ordentliche diskussion


Eine ordentliche Diskussion wäre es, wenn die Diskussionsteilnehmer die Beiträge richtig lesen würden.

Ich schlage vor, ihr lest noch einmal langsam oder vielleicht auch zweimal alles durch, und dann setzt ihr nocheinmal eine Antwort. :laechel3:

PS: ihr = Pablo und Du


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 Betreff des Beitrags: Re: Wo geht ihr so hin?
BeitragVerfasst: 24. Jul 2009, 14:20 
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Beiträge: 15
Das ist ja auch ne clevere Art sich vor einer Antwort zu drücken...Einfach den Diskussionspartner pauschal vorwerfen keine Beiträge lesen zu können...naja...du musst ja nicht antworten wenn du nicht willst...



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 Betreff des Beitrags: Re: Wo geht ihr so hin?
BeitragVerfasst: 25. Jul 2009, 21:14 
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@pablo1980, otmar, wie auch immer, wie laeuft das denn so in Cuba oder Brasilien ab?

Davon mal ganz abgesehen, ich weiss das Zivis und die Zuordnung derselben verdammt abgenommen hat. Gerade im Bereich Soziales (Altenbetreuung, Krankenhaus). Wenn Ihr schon nicht zur Waffe greifen wollt dann verdammt noch mal helft weigstens im eigenen Land! Ich bin mir verdammt sicher das KEINER von Euch den Dienst am Vaterland nach dem Urlaub machen wuerde.

Meiner Meinung nach - entweder Dienst in der Bundeswehr oder soziales Jahr Krankenhaus/ Altenheim. Wenn die Jungs wirklich was gutes tun wollen koennen Sie das auch noch nach dieser Zeit.
Aber darum geht es ja "unseren Jungs" nicht. Sie wollen lediglich den Militaerdienst schwaenzen und dann auch noch unsere Steuergelder nutzen um sich im Ausland rumzutreiben.

Ich waer echt fuer eine Petition sowas zu vereiteln. Die begrenzte Zahl von Zivis sollte nicht fuer Auslandsprojekte verwendet werden. Wir haben genug Probleme hier.

Auch wenn sich die meisten durch Spendengelder finanzieren - Dienst am Vaterland zuerst!

Hans

P.S. @sebastian nach so einiger Konsultation schwant mir ja so einiges.. Kann es sein das Deine Eltern im oeffentlichen Dienst sind?

Diese ganze ZIVI sache ist ja recht kompliziert. Um dann noch ins Ausland gehen zu koennen bedarf so einiger Connections. Warum suchst Du Dir nicht vzla aus? Son barrio hat doch was, auch Hilfe und Ausbildung von Noeten. Und bestechen kannste da so ziemlich jeden ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wo geht ihr so hin?
BeitragVerfasst: 25. Jul 2009, 21:48 
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Beiträge: 24
sebastian hat geschrieben:
Das ist ja auch ne clevere Art sich vor einer Antwort zu drücken...Einfach den Diskussionspartner pauschal vorwerfen keine Beiträge lesen zu können...naja...du musst ja nicht antworten wenn du nicht willst...


Meine Beiträge vorher enthalten exakt die Antworten auf Deine Fragen, und nur weil Du nicht richtig gelesen hast, soll ich alles doppelt und dreifach erzählen?


Den Nutzen des Grundwehrdienstes habe ich erläutert, es geht hier nicht um Tradition sondern um Kosten, nicht nur das Geld was Du erhälst, sondern um das Geld, was der Staat spart, wenn Du den Grundwehrdienst machst.


Bitte lies nocheinmal, und dann können wir weiter diskutieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wo geht ihr so hin?
BeitragVerfasst: 26. Jul 2009, 10:46 
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Registriert: 19.05.2009
Beiträge: 15
@ Ettinlord:

Hm. Also ich hab mir deine Beiträge auch noch zweimal durchgelesen und hab leider immer noch keine befriedigenden Antworten gefunden. Sorry. Aber vieleicht reden wir auch einfach aneinander vorbei. Ich probiere meine Fragen nocheinmal anders zu formulieren und würd dich bitten auch nocheinmal darauf zu antworten. Ich finde deine Meinung zum FSJ auch völlig legitim, die kannst du meinentwegen auch weiterhin haben, wenn du es für nötig erachtest. Trotzdem würd ich mich freuen, wenn wir uns hier nicht mehr so anzicken würden :shyfti:

Ich könnte mir vlt. schon vorstellen, dass der Grundwehrdienst für den Staat günstiger ist, als wenn er für die gleiche Anzahl der Wehrdienstleistenden Berufssoldaten einstellt. Darum geht es mir aber nicht. Ich zweifel den Sinn der Bundeswehr an sich an. Ich sehe einfach keinen Zweck heutzutage noch so eine deutsche Armee in dieser Form aufrecht zu erhalten. Deshalb glaube ich, dass man den Menschen nichts mit seinem Militär-Dienst "zurück"gibt. (Aber dass ist wieder eine andere Frage, du bist da vermutlich anderer Meinung und ich denke eine Diskussion darüber würde an dieser Stelle auch zu weit führen.)
Ich habe außerdem gehört, dass auch gerade immer mehr Leute ausgemustert werden, weil die Bundis dem Staat zu viel Geld kosten. Ein Kumpel von mir wurde ausgemustert weil er stottert, ein andere weil er angeblich zu dick war (obwohl er sehr sportlich ist, dass meiste seines Körpers sind eher Muskeln als Fett).

Auch der Zivildienst wird ja unausgebildet durchgeführt. Du hast geschrieben, wenn ich das richtig verstanden habe, dass das auch okay so ist, da er ja schließlich im System integriert ist und der Staat so keine teueren Ersatz-Arbeitskräfte einstellen muss.
Dabei fehlt mir allerdings der Beleg. Der Zivildienst in dieser Form trat meines Wissens ja nicht an sich als Spar-Maßnahme auf, sondern einzig allein zu dem Zweck eine Alternative für den Dienst an der Waffe zu gewährleisten, als der Widerstand der Pazifisten und Antimilitaristen sehr groß wurde.
Er wurde also nicht aus dem Spar-Zweck, sondern nur als Ausweichmöglichkeit geschaffen. Da fällt es mir einfach schwer zu glauben, dass er jetz super-wichtig für das Bestehen der BRD ist...
Solltest du Quellen haben, die etwas anderes belegen, kannst du sie ja posten, ich würde sie mir gerne durchlesen.

Die nächste Frage in meinem vorletzten Post auf die ich keine Antowort bei dir gefunden habe ist, dass du einen künstlichen Unterschied zwischen feiernden-schmarotzenden FSJ-Organisationen und nützlichen Hilfsorganisation aufmachst: Du schriebst, du würdest es einsehen, wenn ich mich bei einem Kinderdorf melden würde um dort zu helfen.
Jedoch sind solche Projekte auch (neben Umweltschutz-, Entwicklungs- und Menschenrechtsprojekten) Aufgabensprektrum für FSJ'ler im Ausland.
Ob ich nun unausgebildet in einem Kinderdorf von sonstwas als nicht-FSJ'ler (z.B. ausgemustert, ist nicht schwer) oder unausgebildet in einem Kinderdorf von ICJA als FSJ'ler arbeite: Ich erkenne keinen Unterschied.

Die nächste Sache ist: Der Staat bietet einen Teil der Förderung für das FSJ im Ausland freiwillig an. Das kann man nun annehmen oder seien lassen. Aber wenn ich die Förderung die mir angeboten wird annehme, verstehe ich es nicht, worum ich den Anbieter (also hier den Staat) ausnutze? Er macht es ja freiwillig und wird sich schon etwas dabei denken.
Damit verbunden eine Sache die ich schon zweimal in diesem Thread geschrieben habe, auf die du aber bisher noch überhaupt nicht eingegangen bist: Ich glaube der Staat fördert ein Freiwilligendienst im Ausland nicht, weil es sinnlos ist, sondern im Gegenteil, weil ein Freiwilliger im Ausland dem Staat mehr bringt als ein Zivildienstleistender in Deutschland: Nämlich Auslandserfahrung. Und das ist heutzutage extrem wichtig im Arbeitsmarkt. Jeder Deutsche, der Auslandserfahrung hat, bietet einen Vorteil für den Industiriestandort und Markt Deutschland. Der Wert der deutschen Arbeitskräfte auf dem internationalen Martk steigt und verschafft so dem deutschen Wirtschaftssytsem einen Vorteil. Passend dazu habe ich u.a. einen Text geschrieben, der meine These am Bundes-Förderprogramm "Weltwärts" verdeutlicht: http://sisana.blogsport.de/2009/07/13/weltwaertskritik-zu-wissen-wie-die-ticken/

Unabhänig davon bin ich überzeugt, dass man dem Staat oder der Nation nicht irgendetwas schuldig ist, was man ihm in Form eines Wehrdienstes o.ä. zurückgeben müsste. Der Staat ist letzendlich nur eine Organisierungsform der Menschen. Nicht die Menschen sollen dem Staat dienen, sonder eigentlich der Staat den Menschen. Sein persönliches Handeln sollte man meiner Meinung nach nicht darauf ausrichten irgendeinem Staat zu dienen, sondern das bestmögliche für die Menschen zu tun, unabhänig welcher Nation oder Staatangehörigkeit.

Und @derreisende: Auf so etwas muss ich echt nicht antworten.



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